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 Erneuter Einsatz der Wildunger Bergretter

 

Am Dienstag den 03.03.2020 um 12:50 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Bergwacht Bad Wildungen erneut zu einem Einsatz alarmiert, der benachbarte Rettungsdienstbereich Schwalm- Eder hatte ihre Unterstützung angefordert. Im Bereich des „Sauerbrunnens“, am Rande des Fritzlarer Standortübungsplatzes „Hellen Warte“, war eine Frau im Wald verunglückt. Das Einsatzstichwort lautete „Rettung aus unwegsamen Gelände“. Die Besatzung eines vor Ort befindlichen Rettungswagens und eines NEF` s, sowie die Feuerwehr Züschen hatte die Spezialkräfte zur Rettung nachgefordert. Eine 56-jährige Wanderin war auf einer Querfeldeinwanderung im Wald über einen nicht sichtbaren Stein gestürzt und hatte sich eine schmerzhafte Sprunggelenksfraktur zugezogen. Die vom bodengebundenen Rettungsdienst bereits versorgte Verletzte musste nun aus dem steilen, urwaldähnlichen Bereich gerettet werden. Nach ca. 300 m Aufstieg bei etwa 100 Höhenmetern wurde die Einsatzstelle erreicht. Die Patientin wurde im Wärmesack in der Gebirgstrage gelagert und nun unter Seilsicherung bis zum Rettungswagen abgeseilt. Nach Übergabe der Patientin an den RTW stellten die Einsatzkräfte die Einsatzbereitschaft wieder her, die anwesende Feuerwehr Züschen hatte hierzu die Landstraße halbseitig gesperrt. 4 Einsatzkräfte waren 2,5 Std. im Einsatz. (Win)

 

Gemeinsamer Dienstabend der nordhessischen Bereitschaften

Bad Wildungen Am Mittwoch den 26.02.2020 trafen sich 34 Einsatzkräfte der drei nordhessischen Bereitschaften Kassel, Willingen und Bad Wildungen um 19:00 Uhr in der Bergrettungswache Bad Wildungen zu einem gemeinsamen Dienstabend. Thema war diesmal der Naturschutz.

Als kompetenter Fachreferent war Kamerad Michael Spamer von der Bereitschaft Schotten geladen. In einem kurzweiligen, lebhaften Vortrag präsentierte uns Michel die speziell bei uns in Nordhessen heimischen Orchideen. Neben Erkennungsmerkmalen und Standortanforderungen der Verschiedenen Ragwurze, Knabenkräuter, Hohlzungen, Frauenschuhen und Waldvöglein sensibilisierte Michel alle Anwesenden für die wichtige Aufgabe des Artenschutzes in der Bergwacht. Auch erläuterte er den Aufbau und die Entwicklung des Orchideenschutzes in Hessen, an dem er, und auch andere Mitglieder der Bergwacht Hessen (exemplarisch z. B. Karl Emig (Heppenheim) und Karl Rapp (Kimbach) maßgeblichen Anteil hatten.

Nach der ein und anderen Anekdote aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz sowie dem witzig-kritischen Hinterfragen von mangelndem Basiswissen des einen oder anderen Bereitschaftsleiters hatte die gastgebende Bereitschaft noch zu einem kleinen Imbiss geladen. Bei Essen und Getränk hatten so alle Einsatzkräfte mal wieder die Möglichkeit sich auszutauschen, einig war man sich darüber, solch eine gemeinsame Veranstaltung zu wiederholen.

Die nächste Gelegenheit zum gemeinsamen Agieren bietet der „Bergrettungstrainingstag“ am 05.04.2020 und das Bike- Festival im Mai in Willingen.(WIN)