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Bergwacht zweimal gefordert

Großer Feldberg, 24.09.2020

Am vergangenen Mittwoch wurde die Bergwacht Großer Feldberg gleich zweimal alarmiert: Am Vormittag wurde der Einsatzleiter vom Dienst als „Fachberater Bergwacht“ gerufen, um die Rettungsleitstelle bezüglich der Befahrbarkeit eines Waldweges für einen Rettungswagen zu beraten, woraufhin der Rettungswagen die Einsatzstelle zwischen Saalburg und Herzberg eigenständig anfahren konnte.
Am Nachmittag wurde dann erneut der Fachberater hinzugezogen, als es um eine Einsatzstelle am Bleibiskopf ging. Hier war eine Wanderin auf einem für Rettungswagen nicht mehr befahrbaren Weg gestürzt und hatte sich erhebliche Verletzungen zugezogen. Da die Rettungsleitstelle den Einsatzort mit Hilfe eines speziellen GPS-Ortungsverfahrens fast auf den Meter genau bestimmt hatte, konnte der Bergwacht-Einsatzleiter schnell abschätzen, dass dort das Allradfahrzeug der Bergwacht nun tatsächlich gebraucht wird. Die Bergwacht-Einsatzkräfte übernahmen die Erstversorgung und transportierten die Patientin zum oberhalb des Hirschgartens wartenden Rettungswagen.
Die Beurteilung der Befahrbarkeit von Waldwegen durch die Bergwacht-Fachberater ist angesichts der aktuellen umfangreichen Forstarbeiten immer öfter geboten, damit die Rettungsleitstelle gezielt die notwendigen Rettungsmittel alarmieren kann. Viele Wege sind auf Grund der Nutzung durch schwere Forstmaschinen für moderne Rettungswagen mit niedriger Bodenfreiheit kaum noch passierbar.

Waldweg Z. n

Symbolbild

Mehrere Einsätze am Wochenende

Großer Feldberg, 21.09.2020
Am vergangenen Wochenende wurden die Helfer der Bergwacht Großer Feldberg von der Dienststation aus zu drei Einsätzen alarmiert.
Am Samstag fand eine Ausbildungsveranstaltung für Auszubildende zum Notfallsanitäter auf dem Großen Feldberg statt. Am Vormittag wurde die Dienstmannschaft parallel zu einem gestürzten Mountainbiker im Bereich der Downhillstrecke alarmiert. Nach der Erstversorgung wurde der Patient mit dem Allrad-Fahrzeug der Bergwacht an den Parkplatz Teufelsquartier gebracht und dort an einen Rettungswagen des DRK Hochtaunus übergeben.
Am Sonntagnachmittag wurde der Allrad - KTW der Bergwacht mit weiteren Kräften des Rettungsdienstes zu einem verunfallten Mountainbiker an den Flowtrail am Winterstein in einem nur fussläufig erreichbaren Geländeabschnitt alarmiert. Auf der Rückfahrt von diesem Einsatz wurden das Fahrzeug zum nächsten Einsatz unterhalb des Kleinen Feldbergs alarmiert: Auch hier war ein Mountainbiker im  Bereich des dortigen Flowtrails gestürzt. Dieser wurde ebenso wie der Patient im vorherigen Einsatz schließlich mit einem Rettungswagen in eine Klinik verbracht.

 

2020 09 20 KTW Winterstein k

 

2020 09 20 KTW Flowtrail k