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Kaum liegt Schnee auf dem Feldberg…

Großer Feldberg, 03.01.2017

…passieren auch schon die ersten Unfälle: Am ersten Dienstag im Januar kam nach den ersten Schneefällen auch gleich der erste Rodelunfall für die Bergwacht Großer Feldberg im neuen Jahr. Die Rettungsleitstelle alarmierte die Bergwacht-Bereitschaft um 14.30 Uhr zu einem vierjährigen Jungen, der nach seinem Rodelunfall Gesichtsverletzungen davon getragen hatte. Er wurde aber vom Rodelhang zu Fuß zur Bushaltestelle auf dem Plateau gebracht, so dass der Einsatz der Bergwacht nicht mehr erforderlich war.

Stattdessen entsandte die Rettungsleitstelle die gerade ausgerückten Einsatzkräfte zu einem gestürzten Mountainbiker im Wald bei Oberstedten, der dort vom Bergwacht-Notarzt erstversorgt und dann an den regulären Rettungsdienst übergeben wurde.

Dieses Szenario weist auf das breite Einsatzspektrum der Bergwacht hin, ob Baumrettung in großer Höhe, Geländeeinsatz auf matschigem Waldboden oder schnee- und eisbedingte Notfälle im Winter:

Die Bergwacht Großer Feldberg ist für alle denkbaren Notfallsituationen abseits der Straße gewappnet.

 

(BNo/NGl)

Drohnen-Rettung am Großen Feldberg

Großer Feldberg, 28.12.2016

Am Nachmittag des 28.12. hat ein Rettungsteam der Bergwacht Großer Feldberg erfolgreich eine abgestürzte Drohne aus einem Baum geborgen. Das Weihnachtsgeschenk eines jungen Mannes war bei dem Testflug auf Grund eines technischen Defektes abgestürzt und in ca. 10 Metern Höhe in einem Baum hängen geblieben.

  

In Anbetracht des hohen Wertes des Fluggerätes wendete sich der Besitzer hilfesuchend an die Rettungsleitstelle des Hochtaunuskreises. Diese informierte den Einsatzleiter der Bergwacht Großer Feldberg über das Anliegen, da die Bergwacht regelmäßig die Rettung aus Bäumen trainiert. Eigentlich ist diese Rettungstechnik dafür vorgesehen, notgelandete Gleitschirmpiloten oder verunglückte Baumpfleger und Geocacher in luftiger Höhe medizinisch zu versorgen und sicher auf den Boden zurück zu bringen. Aber für die Bergwacht-Helfer war es selbstverständlich, ihr Spezialkönnen auch für die Bergung des teuren Fluggerätes zur Verfügung zu stellen. „Für uns ist das eine gute Gelegenheit, unsere Rettungsverfahren noch einmal aufzufrischen und zu trainieren.“ erklärte Björn Nolting, der den Part des Retters übernommen hatte. Uhrmachermeister Jürgen Windecker aus Oberursel, der als Teampartner den Baumretter gesichert hatte, bestätigte: „Das ist eine ganz willkommene Abwechslung vom nachweihnachtlichen Geschäftsbetrieb.“

 

Eine dreiviertel Stunde nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte konnte der glückliche Besitzer seine nur leicht beschädigte Drohne wieder in Empfang nehmen. Er bedankte sich bei den Rettungskräften der Bergwacht Großer Feldberg durch eine großzügige Spende.

 

(BNo/NGl)