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Verletzter Wanderer dank GPS schnell gefunden

Großer Feldberg, den 26.02.2018

Auch am vergangenen Wochenende musste die Dienstmannschaft auf dem Großen Feldberg an beiden Tagen zu mehreren Einsätzen ausrücken. Im Hinblick auf die im Herbst gestartete Kampagne "GPS kann leben retten" möchten wir über einen Einsatz am späten Samstagnachmittag näher berichten:

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Die Leitstelle meldete zwei vermisste Wanderer, die sich vorher von ihrer Wandergruppe getrennt hatten, und von denen sich einer eine Sprunggelenksverletzung zugezogen hatte und nicht weiterlaufen konnte. Die Bergretter trafen sich mit den meldenden Mit-Wanderern am Taunus-Informations-Zentrum in Oberursel, um genauere Informationen zu erhalten. Zu diesem Zeitpunkt war zu vermuten, dass sich die Wanderer im Bereich zwischen Fuchstanz und Oberursel-Hohemark befinden. Nach der Standort-Übermittlung per WhatsApp konnten die Bergwacht-Einsatzkräfte allerdings die GPS-Koordinaten der beiden vom Smartphone ablesen und direkt an die Einsatzstelle nahe Königstein-Falkenstein navigieren - also in einem ganz anderen Bereich des Taunus, in dem niemand die beiden vermutet hatte.

Dieser Einsatz zeigt, wie hilfreich die Übermittlung von GPS-Koordinaten an die Bergwacht ist, da sonst eine langwierigere Suchaktion - evtl. sogar per Hubschrauber und Wärmebildkamera - notwendig gewesen wäre, um die Personen zu finden.

Wie man seine eigenen GPS-Koordinaten mit dem Smartphone feststellt, können Sie unter www.gpskannlebenretten.de nachlesen.

(HEi/NGl)

Rettung aus dem Wald

Oberursel, den 23.02.2018

Am heutigen Freitagnachmittag wurde die Bergwacht-Bereitschaft Großer Feldberg alarmiert, um eine vermisste Person aus dem Gelände im Bereich der Heidetränke zu retten, die dort von der Besatzung des Polizeihubschraubers gefunden worden war. Der Regelrettungsdienst hatte die bewusstlose und unterkühlte Frau bereits medizinisch erstversorgt, als die Bergwacht eintraf. Sie wurde dann mit dem Rettungsschlitten über die vereisten Waldwege und über eine Fußgängerbrücke auf die andere Seite des Maßborn-Baches transportiert, wo sie auf der Kanonenstraße im warmen Rettungswagen weiterversorgt wurde.

Bei diesem Einsatz zeigte sich einmal mehr wie hilfreich es ist, dass unsere Bergwacht-Mitarbeiter auch im straßengebundenen Regelrettungsdienst mitwirken. So funktionierte die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten, Rettungsassistenten, Notarzt und Bergwacht reibungslos und Hand in Hand.

(BNo)