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Kletterer am Großen Zacken abgestürzt

Großer Feldberg, 14.09.2020

Am vergangenen Sonntag wurde die Bergwacht Großer Feldberg zu einem außergewöhnlichen Kletterunfall gerufen: Am „Großen Zacken“ bei Niederreifenberg, einem der wenigen erschlossenen Kletterfelsen im Taunus, war ein Kletterer aus großer Höhe abgestürzt. Der 52-jährige war augenscheinlich vom höchsten Punkt der Kletterroute nahezu ungebremst über mehr als 10m zum Wandfuß abgestürzt und dort schwerverletzt im Steilgelände liegen geblieben.

Ein Bergwacht-Rettungssanitäter und Einsatzleiter versah auf dem Großen Feldberg seinen Dienst mit dem All Terrain Vehicle (ATV) und konnte so unmittelbar an die Einsatzstelle ausrücken und den Patienten gegen weiteres Abrutschen im Steilhang sichern. Gleichzeitig übernahm er bis zum Eintreffen des Bad Homburger Notarztes die medizinische Erstversorgung und assistierte anschließend bei den ärztlichen Maßnahmen. Zwei weitere Bergretter fuhren ebenfalls direkt zur Einsatzstelle und organisierten die technische Rettung mit der Korbtrage des ATV-Patientenanhängers. Die Einsatzkräfte konnten ein an der Unfallstelle bereits vorhandenes Kletterseil für die Seilsicherung nutzen und so den Patienten unmittelbar nach der notärztlichen Versorgung in der Korbtrage lagern, aus dem Steilhang ablassen und direkt an den unten wartenden Rettungswagen übergeben. Das aus Bad Homburg anrückende Bergrettungsfahrzeug mit dem Seilmaterial der Bergwacht konnte daher die Anfahrt kurz vor der Einsatzstelle abbrechen.

 

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Bergwacht zweimal im Einsatz

Großer Feldberg, 28.07.2020

In der vergangenen Woche kam die Bergwacht zwei Patienten im Taunus zur Hilfe:
Am Donnerstag befanden sich Kräfte der Bergwacht mitsamt dem Bergrettungsfahrzeug am Fuchstanz und kamen dort einem verletzten Mountainbiker, der auf dem Flowtrail Feldberg gestürzt war, zu Hilfe. Mit einem nachgeforderten Rettungswagen des DRK Hochtaunus wurde der Patient in eine Klinik gebracht.

Am Samstagnachmittag forderte die Besatzung eines Rettungswagens die Bergwacht an den Südhang des Altkönigs nach. Eine verletzte Wanderin befand sich dort nicht mehr gehfähig auf einem schmalen und nicht befahrbaren Weg. Durch die Kräfte der Bergwacht wurde die durch den Rettungsdienst bereits versorgte Patientin mit der Gebirgstrage an das Forsthaus Altkönig zum dort geparkten Rettungswagen gebracht. Dieser transportierte die Patientin anschließend in eine Klinik.

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