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Suche nach verletzter Mountainbikerin

Grävenwiesbach-Mönstadt, den 30.07.2017

Nachdem heute Nachmittag das Luftrettertraining auf dem Feldberg zu Ende gegangen ist, wurde die Bergwacht gegen 18:40 gemeinsam mit den Feuerwehren Grävenwiesbach, Grävenwiesbach-Mönstadt und dem Rettungsdienst zur Suche und Rettung einer gestürzten Mountainbikerin alarmiert.

 

 


Die Suche gestaltete sich auf Grund mangelnder Handynetzabdeckung zunächst schwierig, jedoch gelang es der Patientin dann, die GPS-Koordinaten der Einsatzstelle über Whatsapp an die Leitstelle und so an die Einsatzkräfte zu übermitteln. Die Patientin konnte daraufhin gefunden, versorgt und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Ebenfalls auf der Anfahrt waren die ATV-Gruppe des DRK-Hochtaunus und die Feuerwehr Oberreifenberg mit ihrer Drohne.
Wir danken der Feuerwehr und dem Rettungsdienst für die gute Zusammenarbeit !

Wie kann ich meine Koordinaten "meine Adresse im Wald" den Einsatzkräften am einfachsten mitteilen? Erfahren Sie hier mehr:
www.GPSkannLebenretten.de

(NGl/BNo) Bild: Hendrik Eifert

Luftrettertraining auf dem Großen Feldberg

Sonntag, den 30.07.2017

 

Schon seit Donnerstag fand im Taunus das Luftrettertraining der Bergwacht Hessen gemeinsam mit der Landespolizei-Fliegerstaffel statt. Dabei wurde in zahlreichen Windengängen das Ablassen der Retter zum Patienten sowie das Aufnehmen des Patienten im Bergesack gemeinsam mit einem Helfer geübt.

Nachdem am Donnerstag witterungsbedingt auf Grund mangelnder Sicht nach Neu Anspach ausgewichen werden musste, konnten wir ab Freitag wie geplant am Altkönig, dem Zacken und der Weißen Mauer üben. Die stetig wechselnden Teams der Polizei und der Bergwacht spielten jedes Szenario von Anfang bis Ende, von Einsatzübernahme bis Einsatznachbesprechung durch.

Nach dem Training blieb am Samstagabend im Rahmen eines gemütlichen Abends bei lecker Gegrilltem auf der Bergrettungswache noch genug Zeit für den Erfahrungsaustausch mit den Kameraden der Polizei.

Es war ein schönes und vielfältiges Training, bei dem die im Laufe der Übungstage steigenden Herausforderungen sehr gut gemeistert wurden.

 

  

 

Die Bergwacht ist gemeinsam mit der Bundes- und Landespolizei in der Lage, Patienten mittels Rettungswinde aus unzugänglichem Gelände zu retten. Dazu werden meist zwei oder drei Retter der Bergwacht aus den Helikoptern der Bundes- und Landespolizei abgelassen, die daraufhin nach notfallmedizinischer Versorgung und Lagerung in einen Luftrettungsbergesack wieder in die Maschine aufgewincht werden.

Dieses Verfahren ist für den Patienten besonders schonend, und daher gut für Knochenbrüche auch im Bereich der Wirbelsäule geeignet. Voraussetzung ist allerdings, dass der Patient stabil ist, da während der kurzen Flugzeit keine Versorgung in der Luft erfolgen kann.

 

  

 

(NGl/JWe) Bilder: Hendrik Eifert