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Neues GPS-Pad bewährt sich im Einsatz

Als die Bergwacht Großer Feldberg am späten Sonntagabend zu einem Rettungseinsatz im Friedrichsdorfer Wald alarmiert wurde, war das neue GPS-Pad gerade erst im Einsatzfahrzeug installiert worden und erlebte so seine „Feuertaufe“ schneller als erwartet.

Die Notfallmeldung lautete „Internistischer Notfall im Wald oberhalb Friedrichsdorf“, so dass sich die Bergwacht zunächst am Waldrand mit dem ebenfalls alarmierten Rettungswagen, dem Bad Homburger Notarzt, dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst, dem Führungstrupp der Einsatzeinheit IV Friedrichsdorf und der Polizei traf, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Da es zwar konkrete Hinweise auf die Lage der Einsatzstelle gab, aber nicht klar war, ob die Waldwege für den RTW befahrbar sind, wurde zügig entschieden, das ATV der Bergwacht zur Erkundung und Erstversorgung einzusetzen.

Die Koordinate des durch das Vorkommando der Polizei benannten Waldweges wurde anhand der UTM-Karte bestimmt, so dass das ATV die Einsatzstelle mit GPS-Navigationsunterstützung anfahren konnte - ohne umständliches Kartenlesen unterwegs.

Nachdem das ATV die Einsatzstelle erreicht hatte, wurde wiederum der genaue Standort an die Einsatzleitung übermittelt, so dass der Allrad-Krankenwagen der Bergwacht ebenfalls zielgenau die Einsatzstelle anfahren und den Patienten zum wartenden Rettungsdienst bringen konnte.

Hier leistete das eben angeschaffte GPS-Pad (ein Tablet-PC mit Karten- und Navigationssoftware) wertvolle Hilfe, da man auf dem recht großen Kartenausschnitt den Verlauf aller umliegenden Wege gut überblicken und die Einsatzstelle sowie die eigene Position im Gelände einfach ablesen kann.

So spielt die Beeinträchtigung der Orientierung in der stockfinsteren Dunkelheit des Waldes kaum noch eine Rolle.

Nachdem der Patient vom Notarzt gesichtet und in den RTW verbracht worden war, wurden der ebenfalls in Bereitstellung befindliche Bergwacht-Rettungswagen sowie auch der KTW zusammen mit dem Bergwacht-Notarzt noch zu zwei weiteren Notfalleinsätzen in Friedrichsdorf beordert.

So konnten die Bergwacht-Kameraden einmal mehr unter Beweis stellen, dass ihnen der übergangslose Wechsel zwischen Outdoor-Rettung und Notfallversorgung im Wohnzimmer mühelos gelingt.

Autor: Björn Nolting

Wer lange sucht, für den kann die 13 zur Glückszahl werden …  

 

Einsatzfahrzeuge der DRK-Bergwacht-Hessen, Bereitschaft Gr. Feldberg in neuer Unterkunft am Gesundheitscampus Bad Homburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele Jahre hatten wir nach einem zentral gelegenen, sichern Garagenplatz für unsere Einsatzfahrzeuge gesucht. Mit dem Neubau der Rettungswache des DRK Kreisverbandes Hochtaunus in Bad Homburg direkt neben den ebenfalls neu erbauten Hochtaunuskliniken haben wir ihn nun glücklicherweise endlich finden können.

 Seit dem 26.07.2014, einem Tag nach der offiziellen Einweihung der neuen und sehr beeindruckend konzipierten Rettungswache, fand der Umzug aus den Garagenplätzen am DRK-Standort Oberursel in die neue Unterkunft in der Zeppelinstraße statt.

 

 

Ab sofort ist die Bergwacht hier im Tor 13  untergebracht:

 

           

Die DRK Ortsvereinigung Oberursel hatte uns freundlicherweise vorübergehend „Asyl“ gewährt, nach dem uns das Garagengebäude, dass wir viele Jahre zur Unterstellung nutzten, infolge Eigenbedarfs des Eigentümers seit 2012 nicht mehr zur Verfügung gestanden hatte.

 

Neben dem durch den DRK Kreisverband Hochtaunus zur Verfügung gestellten Rettungswagen stehen der DRK-Bergwacht-Hessen, Bereitschaft Gr. Feldberg/Ts  ein Krankenwagen mit bergwachtspezifischer zusätzlicher Ausrüstung sowie ein „All Terain Vehicle“ (ATV) für

 Übungen und Einsätze zur Verfügung. 

 

 

 

 

Wir bedanken uns  auf diesem Weg noch einmal bei allen Freunden im DRK, die uns immer wieder ihre Hilfe und Unterstützung  zukommen lassen.

Allen sagen wir ein herzliches Dankeschön.

 

Hartmut Lischke
Bereitschaftsleiter