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Ein Abend bei DRK Freunden in Frankfurt

Boot fahren bei der DRK-Wasserwacht, die Bergwacht vom Feldberg war dabei

 

Was im vergangenen Jahr noch als erfolgreiche Wiederbelebung gesehen wurde, der Start in eine neue Saison der DRK Wasserwacht Hessen mit dem Aufleben des traditionellen „Antuckerns“, hat auch vergangenen Freitag , denen die gekommen waren, wieder viel Freude bereitet. Auch wir, die „Bergwichtel“ vom „Frankfurter Haushügel“ waren der  Einladung unserer DRK Kameraden wieder gerne gefolgt.Und wenn auch der eigentliche Anlass der Veranstaltung wohl eher der Gemeinschafts- und Kameradschaftspflege diente, brachten die Gespräche mit den „Wasserwächtern“ - mit Steffen, Alex oder Bernd, an Land wie auch auf dem Wasser- für uns Bergretter, wieder viele interessante und lehrreiche Inhalte zu Tage. So tauschten wir uns z.B. über Seile -die heißen in der Schifffahrt übrigens Tampen- und Knoten aus und erfuhren dabei, dass es hier viele Gemeinsamkeiten zur Bergrettung gibt. Natürlich durfte jeder der wollte, auch wieder Kapitän oder Steuermann auf einem der beiden Boote spielen und dabei auch feststellen das Wasser verdammt hart sein kann, wenn z.B. das Boot auf die Bugwelle eines entgegenkommenden Frachtschiffes schlägt. Und immer wieder verstanden es Kameraden der Wasserwacht uns mit interessanten Details über ihr nasses Arbeitsumfeld zu informieren. Mir persönlich hat die Bootsfahrt auf dem Main in Richtung Offenbach, mit der Unterquerung der Main-Weser-Bahnbrücke, der Friedens-, Unter- und Obermainbrücke, des Holbein- und Eisernen Steges, der Flößer und der Deutschherrenbrücke bis ins Hafenbecken des Osthafens, vorbei am Museumsufer und zurück mit dem Blick auf die Skyline von „Mainhatten“, ganz besonders gut gefallen. Und das nicht nur wir das wunderschöne Wetter, für welches Petrus gesorgt hatte genossen, zeigten uns die vielen Menschen die sich auf den uferseitigen Rasenflächen links und rechts des Mains aufhielten, sich sportlich betätigten oder einfach nur flanierten. Ach ja, auch das kulinarische Angebot darf nicht unerwähnt bleiben, einfach toll mit was die uns Kameraden der Wasserwacht wieder verwöhnten.

Ich sage für alles ein ganz herzliches Dankeschön,

und bitte, bitte nicht vergessen, wir sehen uns am Samstag den 11. Juli 2015 auf dem Großen Feldberg im Taunus wieder, dann werden wir versuchen, euch ein wenig von unserer Arbeit zu zeigen.

 

 Im folgenden ein paar Impressionen in Form von Bildern:

(HLi/MHe)

Bergwacht-Einsatz am Zacken

Kletterabsturz im Feldberggebiet

 

Am Donnerstagabend, den 07.05.2015, gab es eine Alarmierung für die Bergwacht Großer Feldberg, zusammen mit dem Notarzt Bad Homburg, sowie einem Rettungswagen aus Oberursel. Gemeldet war ein abgestürzter Kletterer am Zacken, einem Felshügel, an dem mehrere Kletterrouten angebracht sind.

 

11 Minuten später rückte das erste Fahrzeug, der BW Hochtaunus 9/92-2, mit Sondersignal und einer Mannschaftsstärke von drei Helfern zum Unglücksort aus. Kurz danach rückte der allradgetriebene Bergwacht-Rettungswagen (BW Hochtaunus 9/84-1), sowie der BW Hessen 23-16, das Privat-Fahrzeug des Bergwacht-Notarztes.

 

Als die ersten Einsatzkräfte der Bergwacht eintrafen, war der Patient bereits schon von den hauptamtlichen Kräften des Rettungsdienstes versorgt und stabilisiert. Es wurde das weitere Geschehen abgesprochen und man entschloss sich, aufgrund des sehr engen Zugangs zum Patienten, den Verletzten mittels Schleifkorbtrage und Seilsicherung den steilen Hang hinunter zu tragen. Da eine Verletzung der Wirbelsäule nicht auszuschließen war, wurde der Patient zusätzlich auf eine Vakuummatratze gelagert. Am festen Weg angekommen wurde der Patient auf die Trage des Rettungswagens übergeben, welcher daraufhin mit Notarztbegleitung nach Frankfurt in ein Krankenhaus fuhr.

 

 

Auf der Rückfahrt der Einsatzkräfte wurde parallel der Rettungsdienst-Hintergrund alarmiert, was bedeutet, dass ehrenamtliche und nicht-im-Dienst befindliche hauptamtliche Kräfte zusätzliche Rettungswagen besetzen, da alle anderen im Einsatz sind. Der Krankenwagen 9/92-2 meldete bei der Leitstelle seine Einsatzbereitschaft und wurde nach Oberursel zur Wachabsicherung geschickt. Dort verweilte er, bis die hauptamtlichen Rettungswagen wieder einsatzbereit waren.

(MHe)