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Die Wasseramsel,

dem Vogel welchem die DRK-Bergwachtbereitschaft Neuenstein viel Aufmerksamkeit widmet.

Es können viele Bruterfolge im Bereich des Geisbaches festgestellt werden, ist das ein erfreulicher Hinweis auf eine gute Wasserqualität der Geis. Nur bei guter Wasserqualität gedeihen die Larven von Wasserinsekten und Bachflohkrebse, von denen sich der 18 cm große Vogel mit dem weißen Brustlatz ausschließlich ernährt.

Die Wasseramsel ist der einzige Singvogel, der schwimmen und sogar tauchen kann.

Mit schräg gestellten Flügeln, die wie ein Tiefenruder wirken, taucht der Vogel bis auf den Bachgrund, läuft gegen die Wasserströmung und dreht dabei mit dem Schnabel blitzschnell kleine Steine um, unter denen sich die Larven von Wasserinsekten verborgen halten.

Man rechnet im Allgemeinen mit einer Brut auf 2 km Bachverlauf. Die Brutkontrolle und Nistplatzreinigung muss alljährlich Anfang Januar stattfinden, da die Wasseramsel an den schnellfließenden Gewässern, die nicht zufrieren, bereits im Januar auf Nistplatzsuche geht.

Die diesjährige Überprüfung ergab 12 Bruterfolge auf 12 Bachkilometern zwischen Gittersdorf und Salzberg. Das ist ungewöhnlich und spricht für eine sehr gute Wasserqualität des Geisbaches.

Bild 01: Bereitschaftsleiter Heinrich Nitz und Naturschutzwart Heinz-Walter Heyng beim Reinigen des Nistkastens unter der Geisbrücke bei Gittersdorf.

Bild 02: Die Kirchheimer Freundin der Wasseramsel, Cornelia Tippelt, und Heinz-Walter Heyng nach getaner Arbeit beim sorgfältigen Verpacken der mit Wasser vollgezogenen Aluleiter..

Karl-Werner Brauer,
Stellvertretender Naturschutzwart
DRK Bergwacht Neuenstein

 

NABU, DRK - Bergwacht und DAV ein starkes Team

NABU Bad Hersfeld, DRK-Bergwacht Neuenstein und Alpenverein Bad Hersfeld trafen sich Anfang November zu abschließenden Naturschutzarbeiten 2018 auf den Enzian- und Orchideen-Standorten bei Neuenstein - Raboldshausen.

Es ist das große Verdienst vom NABU Bad Hersfeld, dass vor über 20 Jahren diese Pflegearbeiten auf den schutzwürdigen Flächen begonnen wurden.

Seit 15 Jahren werden sie gemeinsam von NABU, Bergwacht  und DAV- Alpenverein durchgeführt.

 Bild: Die Sensenmänner auf dem Enzianstandort, v.l.n.r. Alfred Orbach, Albert Nitz, Hermann Glebe, Herbert Schwarz und Ludwig Braun

Jetzt im Herbst ging es darum, die abgestorbenen Wachholderbüsche zu entfernen und die Austriebe von Schlehen, Hasel, Liguster, Eiche und Kotoneaster, die der Beweidung durch die Schafe und Ziegen des Landwirts Stefan Rehn standgehalten hatten, mit der Motorsense zu kappen. Eine Ausbreitung dieses Buschwerks würde Enzianen und Orchideen den Lebensraum nehmen.

Bild: Nach getaner Arbeit, Einkehr zu Kaffee und Kuchen bei EDEKA-Berg in Raboldshausen, v.l.n.r. Heinrich Nitz, Heinrich Eigenbrod, Rainer Ullmann, Albert Nitz,  Herman Glebe, Harald Heidl und Herbert Schwarz


Bergwacht Neuenstein
Heinrich Nitz