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Frühlingstage am Eisenberg

 

Die Wettervorhersage für das kommende Wochenende ist günstig. Warme und sonnige Tage sind zu erwarten. Die DRK - Bergwachtbereitschaft Neuenstein lädt daher ein  den Frühling an dem Märzenbecher-Standort am Eisenberg zu begrüßen. Im "Heiligen Holz" blühen zur Zeit tausende Exemplare der auch Frühlingsknotenblume genannten Märzenbecher. In welcher Richtung Wanderer vom Parkplatz "Stern" aus der Beschilderung des Archäologischen Wanderweges folgen, werden sie immer zu der geschützten weißen Blütenpracht finden. Auch sind die Schrifttafeln des Archäologischen Wanderweges frisch abgewaschen, sodass sich archäologisch Interessierte durch gut lesbare Schrift über die Besonderheiten an diesem Weg kundig machen können.

 

Die Märzenbecher dicht an dicht

Ein Seidelbast, Daphne mezereum, blüht gleichzeitig mit den Märzenbecher, Leucojum vernum, entlang des Weges. Er ist durch drei Holzpflöcke kenntlich gemacht und ist geschützt.

Ein Blütenmeer am Eisenberg

 

Tausende von Märzenbecher am Eisenberg

 

Für alle unter Naturschutz stehenden Gewächse gilt der Merkspruch der Bergwacht:
Anschauen und Fotografieren immer - pflücken oder gar ausgraben nie! 

 

Karl-Werner Brauer
stv. Naturschutzwart
Bergwachtbereitschaft Neuenstein

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30 Jahre Bergwacht in Neuenstein und
Ehrung mit dem Bergwacht Ehrenzeichen in Bronze

 

Am 12. Februar 2016 fand die Jahreshauptversammlung der Bergwacht Neuenstein im Anbau der Mehrzweckhalle statt. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums waren viele Mitglieder und Gäste gekommen. Nach der Begrüßung durch den Bereitschaftsleiter Heinrich Nitz und der Totenehrung trägt Dieter Knott in Vertretung von Reiner Emmerich einen Rückblick über die Bergwacht Stationen vor. Als alles begann: am 19.4.1986 fand die Gründungsversammlung im Gasthaus zur Traube mit über 25 Gründungsmitgliedern statt. Und so nahm dann alles seinen Lauf. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten sind die Bergwacht Aktiven mittlerweile professionell ausgebildet und nehmen auch überregional an Einsätzen des DRK teil. Seit dem 1.7.2009 ist die Bergwacht im Rettungsplan des Landkreises Hersfeld-Rotenburg aufgenommen und beauftragt worden.

 

In seinem Bericht geht Nitz auf den Dienst in der Flüchtlingsunterkunft im Herkules in Bad Hersfeld ein, bei dem 5 Bergwacht Mitglieder mehrere Sanitätsdienste geleistet haben. Er verweist auf die ehrenamtliche Tätigkeit der Bergwacht, bei den Naturschutzeinsätzen, bei den Sanitätsdiensten, dem Blutspenden und bei dem Ausbau des Bergwachtfahrzeugs in Eigenleistung. „Ehrenamt tut gut“ es darf aber von Politik und Gesellschaft nicht als selbstverständlich angesehen werden.

 

Der Technische Leiter Philipp Nitz berichtet über die Bergwachtausbildung, einen AED (automatischer externer Defibrillator) der ab Herbst letzten Jahres in der MZH stationiert ist. An den Lehrgängen Sommerrettung, Gebirgsluftrettung und Fortbildung der Technischen Leiter der Bergwacht Hessen haben Aktive aus Neuenstein teilgenommen. Im Bereich Funk gibt er bekannt, dass die DRK Bergwacht auf Digital Funk umgestellt hat.

 

Der Naturschutzwart Heinz-Walter Heyng gibt einen Rückblick über die Aktivitäten im Naturschutz: Reinigen der Wasseramsel Kästen und anderer Nistkästen, die „Aktion saubere Geis“, Pflege der Orchideen Standorte und der Magerrasen. Es wurden 2 Orchideen Wanderungen durchgeführt, die großes Interesse fanden.

 

Der Kassenwart Sebastian Fladerer berichtet über eine solide Kassenführung. Nach der Entlastung von Kassenwart und Vorstand, standen die Neuwahlen auf der Tagesordnung. Heinrich Nitz wurde als Bereitschaftsleiter wieder gewählt, ebenso sein Stellvertreter Ernst Hellwig und der Kassenwart Sebastian Fladerer. Die Fachwarte wurden bestätigt.

 

Der Ehrenlandesvorsitzende der Bergwacht Hessen Bernhard Schwarz übermittelte Grüße und Glückwünsche zum 30-jährigen Jubiläum. Das Dienstälteste Bergwachtmitglied und seit 30 Jahren Naturschutzwart der DRK Bergwacht Neuenstein, Heinz-Walter Heyng wurde von Bernhardt Schwarz mit dem Ehrenzeichen der Bergwacht in Bronze ausgezeichnet. Bürgermeister Walter Glänzer  überbrachte Glückwünsche der Gemeindegremien und weitere Gäste schlossen sich den Gratulationen an und überbrachten Geschenke.

 

 

Ehrung von Heinz-Walter Heyng mit dem Ehrenzeichen der Bergwacht in Bronze für 30 Jahre Naturschutzwart (von links Bereitschaftsleiter Heinrich Nitz, der Ehrenlandesvorsitzende der Bergwacht Hessen Bernhard Schwarz, Naturschutzwart Heinz-Walter Heyng und stellv. Bereitschaftsleiter Ernst Hellwig).

 

Ein besonderes Geburtstagsgeschenk überbrachten die Vorsitzenden des NABU Bad Hersfeld, Heinrich Eigenbrod und Harald Heidl, mit einer Steinkauzröhre. Damit möchten die Naturschützer die Wiederansiedlung in der Region ermöglichen.(HNI)

 

 

Die Nabuvorsitzenden Heinrich Eigenbrod (2.v.re.) und Harald Heidl (re.) übergeben die Steinkauzröhre. Heinrich Nitz (li.) und Heinz-Walter Heyng (2.v.li.).