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Aktion saubere Geis 2016

 

Im März fand die diesjährige Reinigung des Geisbaches und seiner Uferbereiche statt. Zum 21-ten mal hatte die DRK-Bergwachtbereitschaft Neuenstein zu dieser Aktion aufgerufen. Mit den Aktiven der Bergwacht beteiligten sich die Jugendfeuerwehren und Feuerwehren aus Gittersdorf-Untergeis, Obergeis, Aua, Saasen, Mühlbach und Raboldshausen an der Säuberungsarbeit.

 

Über 50 Teilnehmer waren einen halben Tag lang damit beschäftigt um einzusammeln, was andere ohne nachzudenken wegwerfen oder verantwortungslos sogar direkt in das Bachwasser "entsorgen". Dagegen lernten die jugendlichen Teilnehmer bei ihrer Hände Arbeit, dass Fließgewässer Lebensadern einer Landschaft sind, die sorgsam behandelt werden wollen gemäß der Weisheit bei den Griechen der Antike, wo es hieß: "Das Beste aber ist das Wasser".

 

Nach Beendigung der Aktion bewirtete Bürgermeister Glänzer wiederum wie in den Vorjahren alle Helfer im Bürgerhaus von Aua mit einem zünftigen Eintopfessen, das dankenswerterweise auch wieder vom Landgasthof Hess spendiert worden war.

 

Treffpunkt Tankstelle Obergeis. Die eine Hälfte der Gruppe bearbeitete die Strecke nach Untergeis, die andere Hälfte sammelte den Unrat Richtung Aua ein.

Die gutgelaunte Gruppe aus Raboldshausen vor Beginn des Müllsammelns

 

Paul Hahn aus Obergeis kann dank der Ausrüstung mit einer Wathose auch tief im Wasser liegende Gegenstände erreichen.

Bürgermeister Walter Glänzer teilt persönlich das Essen an die Helfer aus

 

Die JFW Gittersdorf-Untergeis nach dem Einsammeln zwischen Gittersdorf und Untergeis.

Karl-Werner Brauer
Stv. Naturschutzwart
Bergwacht Neuenstein

Frühlingstage am Eisenberg

 

Die Wettervorhersage für das kommende Wochenende ist günstig. Warme und sonnige Tage sind zu erwarten. Die DRK - Bergwachtbereitschaft Neuenstein lädt daher ein  den Frühling an dem Märzenbecher-Standort am Eisenberg zu begrüßen. Im "Heiligen Holz" blühen zur Zeit tausende Exemplare der auch Frühlingsknotenblume genannten Märzenbecher. In welcher Richtung Wanderer vom Parkplatz "Stern" aus der Beschilderung des Archäologischen Wanderweges folgen, werden sie immer zu der geschützten weißen Blütenpracht finden. Auch sind die Schrifttafeln des Archäologischen Wanderweges frisch abgewaschen, sodass sich archäologisch Interessierte durch gut lesbare Schrift über die Besonderheiten an diesem Weg kundig machen können.

 

Die Märzenbecher dicht an dicht

Ein Seidelbast, Daphne mezereum, blüht gleichzeitig mit den Märzenbecher, Leucojum vernum, entlang des Weges. Er ist durch drei Holzpflöcke kenntlich gemacht und ist geschützt.

Ein Blütenmeer am Eisenberg

 

Tausende von Märzenbecher am Eisenberg

 

Für alle unter Naturschutz stehenden Gewächse gilt der Merkspruch der Bergwacht:
Anschauen und Fotografieren immer - pflücken oder gar ausgraben nie! 

 

Karl-Werner Brauer
stv. Naturschutzwart
Bergwachtbereitschaft Neuenstein