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Sommer-Pflegearbeit auf dem Orchideenstandort Schnepfenwiese auf dem Eisenberg

Wer freut sich nicht im späten Frühjahr an den leuchtend blauen Lupinen? Doch auf der Schnepfenwiese, dem Standort der seltenen Orchidee Sumpfstendelwurz, werden sie zum Problem. Breiten sie sich ungehindert aus, unterdrücken sie die Orchideen bis zu deren völligem Verschwinden. Auf Weisung des Fachdiensts Ländlicher Raum führt die DRK Bergwacht Bereitschaft Neuenstein in Zusammenarbeit mit dem NABU Hersfeld jährlich in der zweiten Frühjahrshälfte zwei Schröpfschnitte an den Lupinen durch, damit sie sich nicht aussamen können.

Bild: Die Bergwachtler Heinz-Walter Heyng, Albert Nitz, Karl-Werner Brauer und Julian Apel (mit Motorsence) beim ersten Schröpfschnitt an den Lupinen.

Bild: Die NABU Mitglieder Harald Heidl und Walter Andres drei Wochen später bei der zweiten Pflegemaßnahme in Gestalt einer Lupinen-Rupfung.

Bild: Die Vorsitzenden vom NABU Hersfeld Harald Heidl und Heinrich Eigenbrod beseitigen das gerupfte Material. Bliebe es liegen, würde es zu Humus und somit den Boden mit Nährstoff anreichern. Die Sumpfstendelwurz-Orchidee braucht einen feuchten, nährstoffarmen Standort.

Bild: Auf der Rückfahrt vom ersten Pflegeinsatz am Eisenberg zeigt stellvertretender Naturschutzwart Karl-Werner Brauer dem Naturschutzwart Heinz-Walter Heyng und Albert Nitz eine Zweiblattorchidee auf dem Kalkmagerrasen und Enzianstandort bei Raboldshausen, die dort in diesem Jahr mit mehr als 200 Exemplaren geblüht haben.

Karl-Werner Brauer
stv. Naturschutzwart
Bergwachtbereitschaft Neuenstein