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DRK Bergwacht Wasserkuppe blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück: 11.000 ehrenamtliche Dienststunden

WASSERKUPPE. In seiner Jahreshauptversammlung am 26.04.2014 konnten die Mitglieder der DRK Bergwacht Wasserkuppe auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken.

Die Bergwacht Bereitschaft Wasserkuppe übernimmt eine wichtige Aufgabe in der medizinischen Notfallversorgung im Landkreis Fulda abseits der Straße. Wesentliche Einsatzschwerpunkte liegen im Bereich der Rhön. Die Anzahl von 124 Einsätzen spiegelt sich in den 11.039 geleisteten Dienststunden der ehrenamtlich aktiven Einsatzkräfte wieder. Davon wurden 1.933 Stunden in die Ausbildung der Einsatzkräfte investiert, um eine hohe Qualität in der Notfallversorgung zu gewährleisten. Hierfür dankte der Vorstand den einzelnen Mitgliedern. Die langjährige Beständigkeit der Bergwacht Wasserkuppe zeigt sich darin, dass im Rahmen der Jahreshauptversammlung der DRK-Kreisbereitschaftsleiter Christian Erwin zahlreiche Ehrungen langjähriger Mitglieder vornehmen konnte: Diese waren für 5 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit: Florian Griff, Philipp Müller, Rene Dimmerling, Nils Scherer; für 10 Jahre: Florian Heitmann, Thomas Heller; für 35 Jahre: Michael Bendisch; für 50 Jahre: Bernhard Schwarz (Ehrenlandesleiter), Jürgen Kuhlmei, Werner Oestreich. 

Das große Dienstabzeichen der Bergwacht Hessen wurde durch den Landesleiter, Herrn Hartmut Lischke, an folgende Mitglieder verliehen: Steffen Schirra, Frank Faber, Andreas Hoffmann, Thomas Heller, Marko Hellmich. Mit dieser hohen Auszeichnung werden die vorgenannten Personen zur aktiven Einsatzkraft. Diesem großen Dienstabzeichen gingen zahlreiche Lehrgänge im Bereich Bergwacht voraus.

 

BILDUNTERSCHRIFT v. l.: DRK Kreisbereitschaftsleiter Christian Erwin, Bereitschaftsleiter Bergwacht Florian Griff, Thomas Heller, Frank Faber, Werner Oestereich, Bernhard Schwarz, stellv. Bereitschaftsleiter Philipp Müller, Jürgen Kuhlmei, Andreas Hoffmann, Steffen Schirra, Landesleiter Bergwacht Hessen Harmut Lischke 

 

Für das abgelaufene Jahr wurde eine ordentliche Kassenführung durch die Kassenprüfer bestätigt, sodass die Versammlung einstimmig einer Entlastung des Vorstands zustimmen konnte. In einer kleinen Vorschau wies der Vorstand auf zukünftige Investitionen hin. So stehen in den nächsten beiden Jahren zwei neue Rettungsfahrzeuge (ein Bergrettungsfahrzeug auf VW-T5-Basis und ein All Terrain Vehicle (Geländefahrzeug) auf dem Investitionsplan. Außerdem ist der aktive Einstieg in die Luftrettung in Planung. In 2015 feiert die Bergwacht übrigens ihr 55-jähriges Bestehen im Rahmen eines Tages der offenen Tür. Mehr Informationen zur Bergwacht unter www.Bergwacht-Wasserkuppe.de oder auf Facebook. (PB DRK TSCH/BW SZIE)

 

 

 

 

DSV Skiwachtlehrgang in Grainau

4 Skiwachtmänner von der Bergwacht Wasserkuppe waren in der vergangenen Woche 2 Tage lang zusammen mit 50 anderen Skiwachtfrauen und -männern aus ganz Deutschland auf dem DSV Skiwachtlehrgang im oberbayrischem Grainau. Neben der theoretischen Ausbildung (Recht, die Skiwacht aus Sicht der Bergwacht, Zusammenarbeit mit Skiliftbetreiber, Aufgaben der Skiwacht, die richtige Ausrüstung im Skiwachteinsatz, Reccosuche, Gütesiegel geprüftes Skigebiet, Lawinensuche ...) gab es auch einen Praxistag im Skigebiet Garmisch Classic auf der Zugspitze. In kleinen Gruppe wurden verschiedene Themen behandelt: LVS Suche, Reccosuche, Bewertung Lawinenlagebericht mit Schneeprofil und das Erkennen von Gefahren im Skigebiet.

 

 


Von Dezember bis Mai sind in 60 großen Skigebieten in ganz Deutschland insgesamt rund 250 DSV Skiwachtfrauen und -männer für die Sicherheit der Skifahrer, Snowboarder und Langläufer im Einsatz. Alle hauptamtlichen Mitarbeiter der Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) sind zugleich ehrenamtliche Bergwachtfrauen und -männer. In dieser Funktion sind sie im Fall von Verletzungen für den Rettungsdienst zuständig. Das vorrangiges Ziel jedoch ist und bleibt, Unfälle durch präventive Maßnahmen zu verhindern. Hierzu zählt die Kontrolle des ordnungsgemäßen Zustands von Pisten, Pistenbeschilderungen sowie Schleppliftspuren, die Pistenendkontrolle und die Hilfestellung für Skifahrer bei Mängeln und Problemen mit der Skiausrüstung. (szie)