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Jahreshauptversammlung der DRK Bergwacht Hessen Bereitschaft Kassel

Kassel, den 09.03.2018

Bilanz eines erfolgreichen ersten Bergwachtjahres.

Was vor einem Jahr und 3 Tagen mit der Gründungsversammlung in den Räumen des DRK- Kreisverbandes Kassel /Wolfhagen eingeleitet wurde, fand jetzt mit der ersten Jahreshauptversammlung der Kassler Bergwacht Bereitschaft, im Einsatz-, Logistik- & Ausbildungszentrum Nordhessen (ELAN), seine Fortsetzung.

Das der Anfang alles andere als leicht war, konnte man aus den locker und frei vorgetragenen Berichten des Bereitschaftsleiters Manuel Wilm seines Stellvertreters Jonas Spill, sowie des für die Bereitschaftsfinanzen zuständigen Schatzmeistes Julian Schäfer durchaus heraushören.

Und obwohl die Mehrzahl der zwischenzeitlich auf 24 aktive Mitglieder angewachsenen Bereitschaft, durch ihren Arbeitsplatz im bodengebundenen Rettungsdienst, eigentlich gut ausgebildete Fachleute in Sachen Menschenrettung sind, lagen die Schwerpunkte der bereitschaftlichen Aktivitäten im zurückliegenden Jahr eindeutig im Bereich Aus- bzw. Weiterbildung.

Viel Neues vermittelt wurde dabei im Rahmen der wöchentlichen Bereitschaftsabende sowie bei Übungen mit bergwachspezifischen Rettungsmitteln, wie etwa der Gebirgstrage und dem Akia, im Gelände. Unterstützung und Anleitung erfuhren die engagierten „Neulinge im Bergrettungsdienst“ durch alte Hasen der benachbarten Bergwachtbereitschaften Willingen und Bad Wildungen und vor allem durch die Kameraden der Bereitschaft Neuenstein, der Patenbereitschaft der Kasseler Bergwächter.

Auch an den von der DRK- Bergwacht Hessen auf Landesebene organisierten Ausbildungsangeboten, wie etwa dem Abschlusslehrgang Sommerrettung, war die Bereitschaft Kassel mit Mannschaftsstärke vertreten und unter der fachkundigen Anleitung vom Kameraden aus Neuenstein fanden sich auch natur- und umweltschutzrelevante Themen im Fortbildungsangebot wieder.

Neben diesen der Qualifikation der Kameradinnen und Kameraden der neuen „Bergwachttruppe“ dienenden Aktivitäten galt es aber auch, die viele Jahre verwaiste Rettungsstation im Firnsbachtal wieder auf Vordermann zu bringen. Hier war vor allem viel Zeit, körperlicher Einsatz bei den notwendigen Arbeiten um die Station und handwerkliches Geschick gefordert, wie den Ausführungen der BL zu entnehmen war.

Klar, dass bei so viel Leistungsbereitschaft und Engagement die Grußworte der Gäste, etwa die des DRK- Kreisverbandsvorsitzenden Manfred Wölfert, viel Lob und Anerkennung enthielten.

Auch der Landesleiter der DRK-Bergwacht Hessen freut sich über den erfolgreichen Neustart und wünscht den Kasseler Kameradinnen und Kameraden weiterhin viel Freunde bei ihrem ehrenamtlichen Einsatz.

(HLi/NGl)