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Information über die Bergwacht

Bergwacht- Wo sind denn hier die Berge?!?

Die Bergwacht wurde 1920 in München gegründet. Der eigentliche Gründungsgedanke war der Schutz der Natur. Später kam mehr und mehr auch der Rettungsdienst in unwegsamem Gelände, wie zum Beispiel im Gebirge, hinzu. Die Helfer der Bergwacht wollten ihr Wissen über richtiges Verhalten und Ausrüstung in der Natur und im Gebirge weitergeben. 1922 wurde auch in Hessen eine Bergwacht gegründet. Die Einsatzgebiete waren und sind hier hauptsächlich die hessischen Mittelgebirge. Die Aufgaben der Bergwacht sind vielseitig und reichen von Natur-, Umwelt- und Artenschutz bis zur Ersten Hilfe in Winter- und Sommerrettung im unwegsamen Gelände. Die Arbeit der Mitglieder war und ist ausschließlich ehrenamtlich. 1959 gab die Bergwacht in Hessen ihre Selbständigkeit auf und schloss sich dem Deutschen Roten Kreuz an. Heute ist die Bergwacht als eigenständiger Fachdienst fest im DRK eingegliedert. 
Die Bergwacht- Jugend

Als Vereinsziele setzte sich die Bergwacht–Jugend, die Jugendpflege und sinnvolle Freizeitgestaltung, die die BWJ noch heute verfolgt. Außerdem sollen die Jugendlichen  in der BWJ auf die aktive Arbeit in den Bergwacht-Bereitschaften vorbereitet werden. Das Wissen, dass vermittelt werden soll, ist umfangreich. Deshalb wurde es in folgende Themengebiete aufgeteilt:

  • Naturschutz
  • Wandern, Fahrt und Lager
  • Erste Hilfe
  • Umweltschutz                                                     -
  • Vogelschutz
  • Realistische Unfalldarstellung

Zu jedem Thema gibt es Lehrpläne (Erklärungen zu den einzelnen Lehrplänen finden Sie weiter hinten in der Festzeitschrift), mit denen die Gruppenleiter und Jugendlichen in Gruppenstunden arbeiten können. Mehrmals im Jahr finden hessenweite Zeltlager, Wettkämpfe und Treffen statt. In Hessen ist die Bergwacht-Jugend zum Beispiel in Bad Wildungen, Dieburg, Schotten, Willingen, Meißner, Groß- Umstadt, Neuenstein, Birstein, Kimbach und Heppenheim vertreten. Die einzelnen Gruppen sind meistens nach Altersgruppen der Jugendlichen eingeteilt. Jede Gruppe hat mindestens eine/n Gruppenleiter/in, der/die mindestens 16 Jahre alt sein muß und einen Gruppenleiterlehrgang besucht haben muß. Jede Gruppe wählt jährlich einen Gruppensprecher, der die Gruppe z.B. bei Ärger mit dem Gruppenleiter o.ä. vertritt. Zusätzlich wählt die Gruppe einen Wimpelträger, der den Wimpel bei den Zeltlagern mit sich führt.
Die Bergwacht-Jugend hat eine eigene Satzung und Landesleitung. In der Satzung sind beispielsweise Dinge wie Aufbau, Gliederung und Leitung der BWJ; Mitgliedschaft; Vereinsverwaltung und Ausbildung festgelegt. Das oberste Organ der BWJ ist die Landesjugend-Tagung, in der alle Jugendgruppen mit einer bestimmten Delegiertenzahl vertreten sind, und die mindestens einmal jährlich einberufen wird. Sie wählt z.B. alle drei Jahre den Landesjugend-Leiter oder die Landesjugend-Leiterin.

Mitgliedschaft in der Bergwacht- Jugend

Mitglied in der Bergwacht- Jugend können Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis 18 Jahren werden, die zur Mitarbeit in der Bergwacht-Jugend und Bereitschaft bereit sind. Es fallen Kosten für den Mitgliedsbeitrag an, dazu kommen Kosten für Dienstkleidung und Veranstaltungen.Außerdem wird mehrmals im Jahr die Teilnahme an mehrtägigen Veranstaltungen wie Zeltlager, Wanderungen, Ausflüge oder Wettkämpfe angeboten.Möglich ist auch eine fördernde Mitgliedschaft in der Bergwacht-Jugend. Diese ist allen Personen, Vereinen oder sonst. Institutionen gegeben, die sich dazu bereit erklären, einen freiwilligen Jahresbeitrag an die BWJ  zu bezahlen.