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Luftrettungstraining: Eiweisung auf den Hubschrauber AS 332 der "Super Puma"

Am Freitag den 24.03.2017 fand das erste Luftretter Einsatztraining der Bergwacht Hessen mit der Bundespolizeifliegerstaffel Fuldatal in diesem Jahr statt. Übungsgelände war der Standortübungsplatz der Bundeswehr in Stadtallendorf und hier der „Kirtorfer Acker“ mit seinem „Üb- Dorf“. Die Bundespolizei unter der Leitung von PHK S. Wengler erschien mit der AS 332 „Super Puma“ und dem obligatorischen Bodenteam Feuerwehr und Tankwagen.

 

 

Ziel des ersten Trainings war die Einweisung auf das Hubschraubermuster AS 332 „Super Puma“, die meisten der anwesenden Bergwacht Luftretter wurden auf dieses Muster erstmalig eingewiesen. Die Luftretter aus den Bereitschaften Wasserkuppe, Schotten, Willingen, Bad Wildungen und Hanau- Erlensee machten erstmalig Bekanntschaft mit diesem mittleren Transporthubschrauber. Unangenehme Erfahrungen machten sie mit dem enormen „Downwash“ und der starken elektrischen Entladung der „Super Puma“.

 

 

Geübt wurden alle Standardverfahren, Evakuierungsdreieck und Luftrettungsbergesack. Auch die Übungs- Häuser wurden in die Szenarien mit einbezogen. So wurden einige Winches (Windengänge) auch von einer Dachterrasse durchgeführt.

 

 

Nach der Praxis wurde beim Debriefing festgestellt, dass alle Ausbildungsziele erreicht wurden.

 

Gerd Windhausen

DRK Landesverband Hessen e. V:
Bergwacht-Hessen
Technischer Leiter

 

 

Luftrettungstraining: Eine Herausforderung für Material und Einsatzkräfte

 

In der vergangenen Woche waren die Luftretter der Bergwacht-Hessen und die Polizeihubschrauberstaffel aus Egelsbach wieder zu Gast in der Rhön um ein gemeinsames Einsatztraining durchzuführen.

 

Es mussten komplexe Einsatzabläufe selbständig geplant, organisiert und abgearbeitet werden. Hierbei stand die Kommunikation zwischen den Einsatzkräfte der Polizeihubschrauberstaffel und der Bergwacht im Vordergrund. Auch die medizinische Versorgung von Notfallpatienten wurde trainiert. Einen Patienten im meist schwer zugänglichen Bereichen medizinisch zu versorgen ist eine Herausforderung für jede Einsatzkraft. In den meist beengten und absturzgefährdeten Bereichen müssen sich die Einsatzkräfte aufeinander verlassen können. Hierzu dienen die gemeinsamen Trainingstage welche einmal im Jahr an der verschiedensten Einsatzbereichen in Hessen absolviert werden. Auch einen Realeinsatz welcher während der Trainingstage auf die Einsatzkräfte eintraf, wurde routiniert abgewickelt. (RKU)

Basislager

 

Absetzen eines Luftretters mit Patient

 

Transportvorbereitung: Realpatientin wird für den Transport mit der Winde des Hubschraubers vorbereitet.

 

Die Arbeit der Bergwacht in Hessen:

 

In der hr3 Sendung „Hallo Hessen“ am 19.07.2016 beginnend um 16:05 Uhr berichten, die beiden Bergwacht-Einsatzkräfte Herr Björn Nolting aus der Bereitschaft Großer Feldberg sowie Herr Gerd Windhausen aus der Bereitschaft Bad Wildungen, über ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten bei der Bergwacht in Hessen.(RKU)

Lehrgang "Notfallmedizin Bergwacht" 2016 der Bergwacht Hessen erfolgreich

Der diesjährige Lehrgang „Notfallmedizin Bergwacht“ der Bergwacht Hessen ist erfolgreich absolviert. Vom 04. bis 08.05.2016 reisten 14 Einsatzkräfte der hessischen Bergwacht und 3 Kameraden aus dem Sauerland in die bayrische Rhön. Der „Wanderzirkus“ Notfallmedizin war in diesem Jahr im malerischen Bischofsheim in der bayrischen Rhön zu Gast, hier waren wir untergebracht im Schullandheim „Bauersberg“, am Rande der Rhön- Höhenstraße. Die Verpflegung wurde vom Schullandheim sichergestellt. Unter der Leitung des stv. Technischen Leiters der Bergwacht Hessen, Ralf Seibert, der Landesausbilder Frank Köster, Gerd Windhausen und Patrick Sangermann von der Bergwacht   Sauerland wurden die angehenden Notfallmediziner 4 Tage lang intensivst geschult. Im Rahmen verschiedenster Fallbeispiele und vieler theoretischer Unterrichtseinheiten wurden die umfangreichen Ausbildungsinhalte vermittelt und trainiert. Alle gestellten Anforderungen wurden von den Teilnehmern souverän gelöst. Am Sonntagmittag verabschiedeten die Ausbilder 16 neue, sichtlich ermüdete, Notfallmediziner in die entsendenden Bereitschaften. Bei blauem Himmel und Sonnenschein erwies sich die Rhön, Einsatzgebiet unserer Bereitschaft Wasserkuppe wieder einmal als optimales Ausbildungsgelände. (WinG)

 

 

 

Winterrettungslehrgang 2016

Der Winterrettungslehrgang der Bergwacht Hessen fand dieses Jahr vom 31.01 bis zum 07.02.2016 wieder im österreichischen Kleinwalsertal statt. An dem alle zwei Jahre wiederkehrenden Lehrgang nahmen neben den Teilnehmern der hessischen Bereitschaften (Bad Wildungen, Neuenstein, Wasserkuppe, Schotten, Hanau-Erlensee, Großer Feldberg, Darmstadt-Dieburg), auch Bergretter der Bergwacht Sauerland (Winterberg) und Rheinland-Pfalz (Kirn) teil.


 

Zu Beginn der Ausbildungswoche mussten die 17 Teilnehmer ihr skifahrerisches Können im Rahmen eines Eingangstestes unter Beweis stellen und wurden anschließend in 4 kleine Gruppen, mit je einem Ausbilder, aufgeteilt. Während tagsüber die praktische Ausbildung im Skigebiet (bauen eines Schneeprofils, freies Skifahren, Akialiften und -fahren mit und ohne Patient, Lawinenverschüttetensuche mit Sonde und LVS Gerät und bauen eines T-Ankers im freien Gelände) im Vordergrund stand , bildeten sich die Teilnehmer Abends mit verschieden Vorträgen (Lawinenkunde und Rettung, Versorgung von Lawinenopfern, Helikopter in der Winterrettung und Verhalten im Bergrettungseinsatz) theoretisch fort.

 

 

Highlight des Lehrgangs war eine großangelegte Lawineneinsatzübung unter widrigen Wetterbedingungen (Nebel, starker Wind und Schneefall) an der Bergstation der Hahnenköpflebahn (Hoher Ifen) auf 2030 m, mit Abtransport eines verschütteten Skifahrers unter Reanimation bis ins Tal. Nachdem Freitagabend die theoretische Prüfung stattfand, wurde am kompletten Samstag die praktischen Fähigkeiten der Teilnehmer an verschiedenen Station geprüft. (SZIE) - Bilder Bergwacht Hessen

 

 

 

 

 

 

 

Bundesausschuss der Bergwacht zu Gast in Winterberg

Von Freitag, 15. - Sonntag, 17. April 2016 tagte der Bergwacht Bundesausschuss erstmalig in Winterberg (Sauerland). Neben der Bundesleitung waren Vertreter aus allen Landesverbänden anwesend. Eine Vielzahl von interessanten Themen standen auf der Tagesordnung. So beschäftigten sie sich u. a. mit der bundeseinheitlichen Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Bergwacht, Finanzierungsmöglichkeiten für die Bergwacht sowie dem Abschluss des Strategieprozesses der Bergwacht, welcher 2013 begonnen wurde. In einer Exkursion durch das Einsatzgebiet der Bergwacht Winterberg wurde am Samstag, 16. April 2016 den Mitgliedern des Bergwacht Bundesausschuss das Skiliftkarussell Winterberg vorgestellt.

 

 

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