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Einsatz im Hintertaunus: Bereitschaft Großer Feldberg beteiligt sich an Personensuche

Am ersten Freitagnachmittag im August wurde die Bergwacht Bereitschaft Gr. Feldberg durch die Zentrale Leitstelle des Hochtaunuskreises alarmiert und um Unterstützung mit Fahrzeugen und Helfern bei einer Personensuche im nordwestlichsten Teil unseres Heimatkreises gebeten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trotz der Tatsache, dass der Einsatzort, d.h. das Suchgebiet im Bereich der Gemeinde Weilrod/Hasselbach ca. 35 km vom Standort unserer Fahrzeuge entfernt lag und das auch die Bergwacht hin und wieder mit personellen Engpässen zu kämpfen hat   - "Stichwort Sommerferienzeit" -, konnten wir uns an der  Suchaktion mit unserem Allrad- KTW, unserem ATVund drei Bergwachthelfern beteiligen.

Systematisch wurde das Suchgebiet am Nachmittag bei schwülem Sommerwetter mit dem ATV der Bergwacht und einem weiteren vergleichbaren DRK Fahrzeug abgesucht.

Die Federführung des Sucheinsatzes vor Ort hatte die örtliche freiwillige Feuerwehr.  An der Suche beteiligt waren Feuerwehrkräfte, zahlreiche Rotkreuzhelfer aus dem Hochtaunuskreis und aus Limburg sowie eine Suchhundestaffel aus Frankfurt.

Beendet wurde die Suche erfolgreich mit dem Auffinden des leider, wie bereits vermutet, nicht mehr lebenden Gesuchten, gegen 22.00 Uhr.

So gesehen ein trauriger Erfolg einer insgesamt guten und zielführenden Gemeinschaftsaktion  zahlreicher Ehrenamtlicher. Für uns als Bergwacht war der Einsatz mit neuen Erkenntnissen verbunden, die wir bei der Organisation unserer Strukturen sicherlich in angemessener Weise  berücksichtigen werden.    

Autor: Hartmut Lischke

Verletzte mit Schaufeltrage aus dem Wald geholt

Am Donnerstag, den 24.07.2014, war es wieder einmal so weit:

Die Bergwacht Großer Feldberg wurde zu einem Rettungseinsatz im Gelände
alarmiert - just nachdem am Abend vorher eine Alarmübung zum Thema
"GPS-Ortung und Geländerettung" abgehalten worden war.

Glücklicherweise war der echte Einsatz nicht so dramatisch wie das Übungsszenario am
Abend vorher: Eine Beerensammlerin aus Oberursel war in einem Hang
oberhalb der "Großen Kurve" zwischen Oberursel und Sandplacken gestürzt
und hatte sich dabei eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen.


Die Patientin wurde von der Besatzung des Rettungswagens medizinisch
versorgt, die zur Schmerzbekämpfung die Notärztin aus Bad Homburg und
zur Rettung aus dem Gelände die Bergwacht nachgefordert hatte. Daher
konnte die Dame bereits wenige Minuten nach dem Eintreffen der vier
Bergretter in die Schleifkorbtrage der Bergwacht gehoben und mit
vereinten Kräften die Böschung hinunter zum Rettungswagen gebracht
werden.

Eine aufwändige technische Rettung mit Seilsicherung (wie am
Abend vorher intensiv geübt) war zum Glück an dem besagten Hang nicht
notwendig. Und auch der Einsatz der GPS-Technologie war nicht
erforderlich, da der Ehemann der Verunglückten die Retter direkt an der
Straße einweisen konnte. Insofern war der Einsatz keine besondere
Herausforderung für die Bergwacht Großer Feldberg.

Es zeigte aber wiedereinmal, dass auch bei weniger anspruchsvollen
Einsatzstellen diefachliche Kompetenz und Erfahrung der Geländeretter
hilfreich ist, um solche Einsätze schnell, patientenschonend und vor allem
sicher zu bewältigen.

Autor: B.Nolting