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Bergwachten Bad Wildungen und Willingen gemeinsam im Einsatz

Battenberg. Der Drachenflieger war gegen 13.40 Uhr vom „EISENBERG“  in Battenberg- Dodenau gestartet. Dies ist auch der offizielle Startplatz des Battenberger Drachen- und Gleitschirmfliegerclubs. Kurz nach dem Start des Delta- Drachenfliegers geriet der Pilot in einen unerwarteten Fallwind und wurde von diesem in den angrenzenden hohen Buchenbestand gedrückt. Der sehr erfahrene Pilot aus Lahntal- Weimar hatte keine Chance zu reagieren. Die Landung in den Kronen der ca. 20 Meter hohen Buchen überstand der Pilot nahezu unverletzt, war jedoch in einer Höhe von ca. 15 Metern blockiert und konnte ohne fremde Hilfe nicht zum Boden gelangen.

Seine Kollegen am Boden stellten schnell eine Leiter auf, konnten den 63 Jährigen allerdings nicht gefahrenlos retten.

Sie riefen die Einsatzkräfte um Hilfe, alarmiert wurden die Feuerwehren in Battenberg und Dodenau sowie die Frankenberger Drehleiter. Zudem machten sich die Bergwachten aus Bad Wildungen und Willingen sowie das THW Korbach auf den Weg nach Battenberg. Diese drei Organisationen zusammen bilden die "AG Höhenrettung Waldeck-Frankenberg". Die Experten für Rettung aus unwegsamen Gelände und der Höhe stiegen gesichert zu dem Piloten auf, untersuchten den Piloten, versorgten und sicherten ihn mit einem Klettergurt und ließen den Mann dann mit Bergseilen kontrolliert hinab zu Boden. Der Pilot wurde anschließend an die anwesende Frankenberger Notärztin übergeben. Der Einsatz war nach einer halben Stunde abgearbeitet. 4 Bergretter und 4 Einsatzkräfte der THW HöRett kamen zum Einsatz. (Frankenberger Zeitung, WIN)

 

Erneuter Einsatz im Nationalpark Kellerwald- Edersee

Am Dienstag den 11.09.2012 um 15:10 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Bergwacht Bad Wildungen erneut zu einem Einsatz in den Nationalpark Kellerwald- Edersee alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete „Rettung aus unwegsamen Gelände“. Die Besatzung eines vor Ort befindlichen Rettungswagens hatte die Spezialkräfte zur Rettung nachgefordert. Eine 77 jährige Wanderin war auf einem Waldpfad, beim Überklettern eines umgestürzten Baumes, zu Fall gekommen und hatte sich das rechte Sprunggelenk verletzt. Die vom bodengebundenen Rettungsdienst bereits versorgte Verletzte musste nun aus dem urwaldähnlichen Bereich des „Keßbachtals“ gerettet werden. Nach ca. 1,5 km Anmarsch wurde die Einsatzstelle erreicht, die Patientin wurde in der Gebirgstrage gelagert und nun zum nachgeforderten Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel verbracht, dieser war auf einer Waldlichtung im unteren Keßbachtal gelandet und verkürzte so den Transportweg erheblich auf einen halben Kilometer. Nach Übergabe der Patientin an den RTH wurde die RTW- Besatzung noch zu ihrem Fahrzeug verbracht, 5 Einsatzkräfte waren 2,5 Std. im Einsatz. (Win)