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Sturz in Schlucht: 15-Jähriger gerettet

LIESCHENSRUH. Ein 15-Jähriger hat am Samstag eine Beinverletzung erlitten, als er in der Nähe des Eisenbahnviadukts bei Lieschensruh in eine Schlucht am Bahndamm stürzte. Die Rettung des Jugendlichen gestaltete sich wegen des unwegsamen Geländes schwierig.

Neben einer Notärztin waren drei Rettungsassistenten, die Feuerwehr Mehlen mit vier Einsatzkräften und die Bergwacht Bad Wildungen mit drei Einsatzkräften im Einsatz. Gegen 16 Uhr waren der Jugendliche und ein Freund am Bahndamm unterwegs. Auf glattem Untergrund stürzte der 15-Jährige und rutschte in eine stark verwucherte Schlucht.

Um den Verletzten dort hinaus zu bekommen, forderte die Leitstelle die Feuerwehr Mehlen und die Bergwacht an. Mit einer Motorsäge schnitten die Brandschützer den Weg zu dem Jugendlichen frei, unter Einsatz der Gebirgstrage befreiten die Bergwachtler schließlich den 15-Jährigen aus seiner misslichen Situation. Der Patient wurde zur Rettung durch die anwesende Notärztin analgosediert.(GWI)

Urwaldsteig entwickelt sich zum Einsatzschwerpunkt

Am Donnerstag den  21.07.2011 um 16:35 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Bereitschaft Bad Wildungen erneut zu einem Einsatz auf den "Urwaldsteig" alarmiert. Eine Ehepaar aus Norddeutschland hatte per Handy einen Notruf abgesetzt, die Frau war im Bereich "Alt- Berich" auf dem Urwaldsteig gestürzt und hatte sich eine Sprunggelenksverletzung zugezogen.

Trotz fehlender Ortskenntnis der Notrufer und einer schlechte Handyverbindung konnte die Einsatzstelle durch einen Forstrettungspunkt genau lokalisiert werden, so dass der bodengebundene Rettungsdienst zügig Verbindung aufnehmen konnte. Aufgrund widrigster Wegeverhältnisse wurde durch den bodengebundenen Rettungsdienst umgehend die Bergwacht nachforderte. Der Einsatzleiter der Bergwacht nahm unverzüglich telefonisch Verbindung mit der RTW- Besatzung auf. Die Ortskunde der Bergretter war hier wieder von enormen Vorteil. Als Rondez vous- Punkt wurde der Forstrettungspunkt KB 253 abgesprochen, hier führt ein kleiner Steig als Zubringer zum Urwaldsteig. Die Bergretter fuhren soweit es möglich war mit dem geländegängigen Einsatzfahrzeug und stiegen dann mit der Gebirgstrage weiter auf. Die Einsatzstelle konnte, Dank der telefonischen Verbindung, so schnell aufgefunden werden. Nach Erstversorgung der Patientin wurde diese mit der Gebirgstrage zum BW- Einsatzfahrzeug und mit diesem bis zum RTW  ins Tal transportiert. Hier wurde die Patientin an den wartenden RTW übergeben. 3 Einsatzkräfte waren 3  Std. im Einsatz. (GWI)